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QUIZ
 

J - Z

J

Jobcenter – Unter dem Begriff Jobcenter (JC) versteht man in Deutschland die organisatorische Zusammenlegung der regionalen Arbeitsagenturen und der Sozialämter in einer gemeinsamen Einrichtung. Das Jobcenter ist zuständig für die Anwendung des Sozialgesetzbuches II (SGB II) und damit für die Auszahlung des Arbeitslosengelds II sowie die Integration dieser Arbeitslosen und Arbeitssuchenden in Arbeit.

Anlaufstelle Jobcenter

© bluedesign - Fotolia.com

K

Kollegen – Als Kollegen kannst Du alle Menschen bezeichnen, die in Deinem Ausbildungsbetrieb arbeiten.

Krankmeldung - Bist Du krank, musst Du Deinen Betrieb unmittelbar zum Arbeitsbeginn am Morgen telefonisch informieren. Am besten Du rufst die Ausbilderin/den Ausbilder oder das Personalbüro an. Wichtig ist, dass der Betrieb erfährt, wie lange Du ungefähr krank sein wirst. Bei den meisten Betrieben muss spätestens am 3. Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt eingereicht werden. Die genauen Formalitäten sollten im Ausbildungsvertrag stehen.

Kündigungsschutz – Der allgemeine Kündigungsschutz besteht darin, dass der Gesetzgeber zunächst nur bestimmte Kündigungsgründe als zulässig normiert hat. Der Kündigungsschutz sieht vor allem auf eine „ordentliche Kündigung“, als ordnungsgemäß an. Bei einer ordentlichen Kündigung werden alle vorgesehenen Fristen eingehalten.

L

Lehre – Eine Lehre oder eine Ausbildung absolvierst Du in einem Zeitraum von ca. drei Jahren. Abwechselnd besuchst Du noch die Berufsschule und eventuell andere Weiterbildungsangebote für Azubis. Nach Deiner Lehre kannst Du dann sofort in Deinen Beruf fest einsteigen.

N

Nebenjob - Falls Du einen Nebenjob ausführen möchtest, muss Dein Ausbildungsbetrieb darüber informiert werden und damit einverstanden sein. Das aber wird er nur sein, wenn garantiert ist, dass die Nebentätigkeit keinesfalls die Arbeitsleistung im Ausbildungsbetrieb einschränkt. Achtung: Wenn Ausbildungsvergütung plus Nebenverdienst die Einkommensgrenze überschreitet, wird das Kindergeld oder die BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) gekürzt.

Nettolohn – Der Nettolohn bezeichnet den Teil des Lohns, der nach allen Abzügen der Lohnsteuer, der Beiträge zur Sozialversicherung, der Krankenversicherung usw. für den Arbeitnehmer als Lebensunterhalt zur Verfügung steht. 

P

Polizeiliches Führungszeugnis - Einige Ausbildungsbetriebe verlangen, dass Du am ersten Arbeitstag ein polizeiliches Führungszeugnis mitbringst. Das ist eine bundesbehördliche Bescheinigung über bisher registrierte Vorstrafen. Man erhält sie bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

Probezeit – Am Anfang jeder Ausbildung musst Du eine Probezeit absolvieren. Es ist eine Art Bewährungsfrist, die maximal sechs Monate dauern kann. Eine Kündigung ist während der Probezeit von beiden Seiten jederzeit ohne Nennung eines Grundes möglich.

Prüfung – Während Deiner Ausbildung musst Du mindestens eine Zwischenprüfung ablegen. Am Ende der Ausbildungszeit folgt eine Abschlussprüfung, in der Deine Grundqualifikationen geprüft werden.

S

Sozialversicherung – Die Beiträge zur Sozialversicherung werden automatisch von Deinem Gehalt abgezogen. Zu den Beiträgen zur Sozialversicherung gehören die Krankenversicherung, die Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung.

T

Tarifvertrag – Tarifverträge legen die Mindeststandards für alle wichtigen Arbeits- und Einkommensbedingungen fest: Löhne, Gehälter, Ausbildungsvergütungen, Arbeitszeit, Urlaub und Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Kündigungsfristen und vieles andere. Sie werden in der Regel zwischen einer Gewerkschaft und einem Arbeitgeberverband abgeschlossen.

U

Überstunden - Bist Du noch nicht volljährig, darfst Du in der Regel keine Überstunden machen. Manchmal lässt sich das jedoch nicht vermeiden. Die Überstunden müssen dann in Form von Freizeit ausgeglichen werden und dürfen nicht länger als 30 Minuten am Tag betragen.

Urlaub – Auch in Deiner Ausbildung hast Du Anspruch auf Erholung. Der Urlaub ist im Ausbildungsvertrag festgelegt. Er liegt im Normalfall zwischen 24 und 30 Tagen im Jahr.

V

Vergütung – Für Deine Arbeit wirst Du natürlich entlohnt. Wie hoch jedoch die Ausbildungsvergütung ist, variiert je nach Ausbildungsberuf und Bundesland.

Verschwiegenheitspflicht - In jedem Betrieb zählen vertrauliche Angelegenheiten zum Betriebsgeheimnis. Du bist verpflichtet, Betriebsgeheimnisse für Dich zu behalten und diese nicht nach außen zu tragen.

Z

Zeugnis – Am Ende der Ausbildung muss Dir Dein Arbeitgeber ohne Aufforderung ein Arbeitszeugnis ausstellen. Du kannst dabei zwischen einem einfachen Arbeitszeugnis und einem qualifizierten Arbeitszeugnis wählen. Das einfache Zeugnis gleicht eher einer Bescheinigung, es werden keine Angaben zu Verhalten und Leistung während der Lehre gemacht. Üblich bei der Bewerbung ist das qualifizierte Arbeitszeugnis mit wertenden Bemerkungen über Leistung und Verhalten.

Zwischenprüfung – Ist in Deinem Beruf eine Zwischenprüfung vorgesehen, findet sie in der Mitte der Ausbildung statt. Dein Ausbilder muss dich bei der zuständigen Stelle, also zum Beispiel bei der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer, anmelden. In Deiner Ausbildungsordnung kannst Du sehen, worum es in der Zwischenprüfung geht und ob es eine mündliche oder schriftliche Prüfung ist.

09/2016

 

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