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QUIZ
 

KRANKENVERSICHERUNG UND CO. - DAS MUSST DU WISSEN

Die Krankenversicherung gehört zu den Sozialversicherungen und ist für alle Pflicht. Diese Versicherung bezahlt Deine Behandlungen beim Arzt und Deine Medikamente. Jedoch musst Du teilweise bei Arzneimitteln und bei bestimmten ärztlichen Behandlungen (z.B. Zahnarzt, Impfungen usw.) Zuzahlungen leisten.

Sobald Deine Ausbildung beginnt, muss Dich Dein Ausbilder bei einer Krankenkasse als Auszubildenden melden. Es ist jedoch Deine Entscheidung, welche Krankenkasse Du wählst. Bei allen gesetzlichen Krankenkassen liegen die Beitragssätze bei 14,6 Prozent. Nun liegt es an Dir, je nach Leistungen und Angeboten die für Dich passende Krankenkasse zu wählen. Dafür hast Du 14 Tage nach Beginn Deiner Ausbildung Zeit.

Bei einem Lehrlingsgehalt von bis zu 325 Euro brutto im Monat übernimmt der Arbeitgeber allein alle Sozialabgaben (Renten-, Arbeitslosen-, Pflege-, Unfall- und Krankenversicherungen). Wenn Du mehr als 325 Euro verdienst, dann musst Du mit circa 20 Prozent Abzug an Sozialabgaben von Deinem Bruttogehalt rechnen. Dein Arbeitgeber übernimmt natürlich auch einen Teil.

Versicherungen in der Ausbildung - Checkliste

© Guido Vrola - Fotolia.com

Berufsunfähigkeit – Sei gewappnet!

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist gerade für junge Menschen sinnvoll, denn diese zahlt, wenn Du während Deiner Ausbildung oder danach schwer erkrankst und dadurch berufsunfähig wirst. Dabei gilt: je länger die Laufzeit eines Vertrags, desto höher die Summe im Monat, die Du bekommst, wenn der Vertrag ausläuft. Es ist also ratsam diese Versicherung bis ins Rentenalter zu behalten.

Vor Abschluss eines solchen Vertrags ist es sinnvoll, sich ausführlich bei den verschiedensten Versicherungen beraten zu lassen. Wenn Du die richtige Versicherung gefunden hast, dann werden Dir zuerst Fragen zu Deiner Gesundheit gestellt. Dabei gilt: je gesünder Du bist, desto geringer werden die monatlichen Beiträge. Bei schweren Erkrankungen kann es sogar sein, dass Du abgelehnt wirst.

Da Du als Azubi nicht so viel verdienst, ist es vernünftig mit einem geringen monatlichen Betrag zu beginnen. Bei vielen Versicherungen besteht dann später die Möglichkeit die Beiträge zu erhöhen.

Versicherung während der Ausbildung

© rcfotostock - Fotolia.com

Private Rente sichern

Um in Zukunft noch sein Lebensalter genießen zu können, muss der heute Erwerbstätige auf mehr setzen als auf die gesetzliche Rentenversicherung. Glücklich kann sich derjenige schätzen, der zusätzlich von einer privaten Rentenversicherung profitieren kann, denn aufgrund von wachsenden Versorgungslücken im Alter empfehlen Rentenexperten schon seit langem eine zusätzliche private Absicherung.

Der Gesetzgeber fördert die private Altersvorsorge in Form der Riester-Rente mit Sparzulagen oder Steuervorteilen. Die private Vorsorge ist kapitalgedeckt, also jeder gesparte Euro wird zuzüglich Zinsen wieder an den Beitragszahler in Form einer lebenslangen Rente oder als Einmalbetrag ausgezahlt. Deswegen sind grundsätzlich die Renditen auf das eingezahlte Kapital höher als bei der staatlichen Vorsorge.

Hausrat & Haftpflicht 

Solltest Du während Deiner Ausbildung nicht mehr bei Deinen Eltern wohnen, dann empfiehlt es sich, eine Hausratversicherung abzuschließen. Diese übernimmt Sachschäden in der Wohnung, wetterbedingte Schäden außen am Haus oder der Wohnung und natürlich Feuer- und Wasserschäden. Die Beiträge richten sich nach der Größe der Wohnung und dem Wert der Gegenstände, die sich in der Wohnung befinden.

Eine Haftpflichtversicherung zahlt Schäden, die man anderen zufügt. Dabei handelt es sich meist um Sachschäden, z.B. eine kaputte Digitalkamera. Diese Police tritt auch in Kraft, wenn man bei einem Unfall jemanden verletzt.

Bevor Du eine solche Versicherung abschließt, solltest Du prüfen, ob Du nicht noch über Deine Eltern versichert bist. Das ist der Fall, wenn Deine Eltern eine Privathaftpflichtversicherung besitzen und es Deine erste Ausbildung ist.

09/2016

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