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Berufsfeld Banken und Versicherungen

Hier liefern wir Dir alle wichtigen Informationen zu einer Karriere im Banken- und Versicherungswesen. Egal, ob Du eine Ausbildung oder ein Studium anstrebst oder mit einer dualen Ausbildung Praxis und Theorie verbinden möchtest. Wir geben Dir einen Überblick über die Branche und ihre Top-Arbeitgeber. Außerdem erfährst Du, welche Interessen und Fähigkeiten Du mitbringen solltest, welche Voraussetzungen Du erfüllen musst und was Dich noch erwartet.

    Branchenüberblick

    Die Branche: Finanzen im Fokus

    Die Banken- und Versicherungsbranche ist unter abschlussnahen Schülerinnen und Schülern eine beliebte Zukunftsperspektive. Laut den Studienergebnissen des trendence Schülerbarometer 2017 gehört sie zu den Top 10 der beliebtesten Branchen:

     

    PlatzBrancheProzent
    1.Öffentlicher Sektor / NGO's23,9%
    2.Automobilindustrie20,6%
    3.Handel15,9%
    4.Konsumgüter15,4%
    5.Transport/Logistik/Tourismus9,4%
    6.IT-Dienstleistungen4,8%
    7.Medien/Werbung3,7%
    8.Elektrotechnik/Elektronik3,1%
    9.Banken/Investmentbanken2,8%
    10.Versicherungen/Finanzdienstleistungen2,4%

     

    Die Bereiche Banken und Versicherungen sind zwar grundsätzlich zwei getrennte Bereiche, überschneiden sich zum Teil aber auch. In beiden dreht sich alles rund um Finanzen und die Verwaltung von Geld. Hier erfährst Du, worauf sich welcher Bereich spezialisiert hat.

    Berufsfeld Banken

    Mitarbeiter in Banken befassen sich mit verschiedenen Möglichkeiten zur Geldanlage, sowohl bei privaten Personen als auch bei Unternehmen. Dabei spielt für sie auch immer der deutsche und weltweite Finanzmarkt eine große Rolle. Je nachdem, welchen Beruf Du anstrebst, eröffnest Du Konten, hast mit Krediten und Wertpapieren oder an der Börse zu tun. Auch verschiedene Sparanlagen wie Bausparverträge und Versicherungen zu verkaufen oder Kredite zu vergeben könnte zu Deinen Aufgaben gehören.

    Berufsfeld Versicherungen

    Wenn Du Dich vor allem für Versicherungen interessierst, bist du an einer Bank zwar nicht ganz falsch, aber vielleicht ist die Arbeit bei einem Versicherungskonzern geeigneter für Dich. Entscheidest Du Dich für eine Karriere in diesem Bereich, spezialisierst Du Dich meist auf das Fachgebiet Deines Unternehmens. Das kann zum Beispiel eine Krankenversicherung oder Lebensversicherung sein. Du befasst Dich also mit den Fragen, wann und wie sich jemand versichern muss oder sollte, berätst Kunden dazu und hast mit rechtlichen Fragen rund um Versicherungen zu tun.

    Top-Arbeitgeber

    Die beliebtesten Arbeitgeber im Bereich Banken und Versicherungen

    Auch in der diesjährigen Studie des trendence Schülerbarometer 2017 haben Schülerinnen und Schüler die 100 Top-Arbeitgeber Deutschlands gewählt. Die folgenden 10 Arbeitgeber sind bei den Befragten, die sich eine Karriere im Bereich Banken und Versicherungen vorstellen können, am beliebtesten:

    Die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands wurden in der Studie trendence Schülerbarometer 2017 gewählt.

    Die beliebtesten Arbeitgeber aus dem Bereich Banken

    PlatzArbeitgeber
    1.Sparkassen-Finanzgruppe
    2.Deutsche Bank
    3.Deutsche Bundesbank
    4.Commerzbank
    5.Volksbanken Raiffeisenbanken
    6.Postbank
    7.HypoVereinsbank

     

    Die beliebtesten Arbeitgeber aus dem Berufsfeld Versicherungen

    PlatzArbeitgeber
    1.AOK
    2.Allianz
    3.DAK
    4.Barmer
    5.R+V Versicherung
    6.Techniker Krankenkasse
    7.AXA
    8.ERGO

     

     

     

    Anforderungen

    Mathe und Menschenkenntnis - welche Anforderungen Du erfüllen solltest

    In fast jedem Beruf der Banken- oder Versicherungsbranche hast Du viel mit Kunden zu tun, deshalb sind ein freundliches und sicheres Auftreten sowie ein gepflegtes Aussehen sehr wichtig. Dadurch wirkst Du seriös und die Kunden fühlen sich in Deiner Gegenwart wohl.

    Du solltest außerdem Spaß an der Kommunikation mit Menschen haben. Genauso wichtig ist eine gewisse Menschenkenntnis. Dazu gehört Einfühlungsvermögen, um die individuelle Situation Deiner Kunden zu erfassen. Da sie mit Dir über sehr persönliche Dinge wie ihre finanzielle Situation oder Gesundheit sprechen werden, solltest Du ihr Vertrauen gewinnen und die Informationen streng vertraulich behandeln. Zudem solltest Du Spaß daran haben, Produkte zu verkaufen und eine entsprechende Überzeugungsfähigkeit besitzen.

    Außerdem musst Du teamfähig und engagiert sein sowie Lernbereitschaft und Zuverlässigkeit aufweisen. Auch eine gewisse Allgemeinbildung schadet nicht. Je nach Bereich ist das Interesse an Finanz- und Wirtschaftsthemen beziehungsweise gesundheitspolitischen und versicherungsrechtlichen Themen eine wichtige Voraussetzung, denn wenn Du an dem was Du tust, Spaß hast, fällt es Dir sehr viel leichter, das Lernen und Arbeiten durchzuhalten und erfolgreich zu sein. Da in Banken und Versicherungen oft ein hohes Arbeitspensum herrscht, solltest Du belastungsfähig und flexibel sein.

    Nützliche Qualifikationen

    Bei der täglichen Arbeit mit Finanzen und Geld kannst Du wohl kaum vermeiden, dass Du mit Zahlen zu tun hast. Deshalb solltest Du gut in Mathe und im logischen Denken sein. Für den Kundenkontakt per E-Mail und Brief oder auch persönlich und am Telefon solltest Du die Rechtschreibung sowie eine gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise beherrschen.

    Eine Ausbildung in der Banken- und Versicherungsbranche ist anspruchsvoll und Du hast viel Konkurrenz. Deshalb brauchst Du mindestens eine gute mittlere Reife. Da allerdings laut der Bundesagentur für Arbeit über 70% aller Kaufleute und Versicherungsangestellten ein abgeschlossenes Abitur vorweisen können, wirst Du mit einer Hochschulreife sehr viel größere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben.

    Für ein Studium, egal ob an der Uni, Fachhochschule oder Berufsakademie solltest Du ein gutes Abitur haben.

    Anforderungen in der Finanzbranche

    © Africa Studio - Fotolia.com

    Schülerpraktika – zur Vorbereitung nutzen

    Einige Top-Arbeitgeber wie die Sparkassen-Finanzgruppe oder die AOK bieten auch für Schüler Praktikumsplätze an. Das ist eine gute Chance, noch während der Schulzeit herauszufinden, ob Dich eine Karriere bei einer Bank oder Versicherung interessieren würde und Du sammelst bereits Pluspunkte für spätere Bewerbungen. Ein Schülerpraktikum dauert in der Regel 1 bis 3 Wochen und kann entweder in den Ferien oder nach Absprache mit der Schule auch während der Unterrichtszeit absolviert werden. In manchen Schulen oder Bundesländern ist ein berufsorientierendes Praktikum in einem vorgegebenen Zeitraum sogar Pflicht.

    Informiere Dich dazu am besten direkt bei Deinen Lehrern und auf der Internetseite des Unternehmens, bei dem Du Dein Praktikum absolvieren möchtest.

    Ausbildungsberufe

    Ausbildungen – der direkte Weg in den Finanzsektor

    Hier findest Du die wichtigsten Ausbildungsberufe in der Banken- und Versicherungsbranche im Überblick.

    Bankkaufmann/frau

    Das ist wahrscheinlich der Beruf, an den Du als erstes gedacht hast, als Du Dir überlegt hast, eine Ausbildung in der Bankenbranche zu absolvieren – tatsächlich sind die Ausbildungsplätze in diesem Bereich auch sehr beliebt.

    Als Bankkaufmann oder Bankkauffrau bist Du in ganz verschiedenen Teilbereichen von Kreditinstituten tätig. Du berätst Kunden in allen Fragen rund ums Geld. Beispielsweise eröffnest Du Konten und informierst die Kunden über verschiedene Möglichkeiten, mit denen sie Geld anlegen oder einen Kredit aufnehmen können. Du schließt mit ihnen auch Bausparverträge und Lebensversicherungen ab. Es kann ebenso zu Deinen Aufgaben gehören, Rechnungen oder Arbeitsabläufe innerhalb eines Unternehmens zu kontrollieren und Du lernst, wie man auf Kunden eingeht und sie gut berät.

    Bankkaufleute finden ebenso bei Versicherungen, Immobilienvermittlern oder an Börsen interessante Tätigkeitsfelder.

    Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und ist dual aufgebaut, das heißt, sie findet sowohl direkt im Ausbildungsbetrieb als auch an der Berufsschule statt.

    Ausbildungsberufe im Bereich Banken und Versicherungen

    © Picture-Factory - Fotolia.com

    Kaufmann/frau in anderen Bereichen

    Neben der beliebten Ausbildung zum/r Bankkaufmann/frau gibt es eine Reihe von weiteren kaufmännischen Ausbildungsberufen in der Banken- und Versicherungsbranche.

    Kaufleute für Versicherungen und Finanzen gehen in einem etwas breiter gefächerten Bereich ganz ähnlichen Aufgaben nach wie Bankkaufleute. Kaufleute im Gesundheitswesen sind vor allem bei Krankenkassen angestellt und informieren umfassend zu allen Gesundheitsthemen, wobei sie die Leistungsansprüche der Versicherungen koordinieren und steuern. Als Kaufmann/frau für Dialogmanagement spezialisierst Du Dich u.a. auf Strategien, um mehr Kundschaft zu gewinnen und zu binden. Zudem werden auch Kaufleute für Bürokommunikation, Informatik und Immobilien in Banken und Versicherungen immer wieder benötigt.

    Sozialversicherungsfachangestellte/r

    In diesem Beruf befasst Du Dich mit rechtlichen Angelegenheiten rund um verschiedener Versicherungen, klärst Versicherungsverhältnisse im Bereich der Sozialversicherung und bist direkter Ansprechpartner für Versicherte. Bevor Du die 3-jährige duale Ausbildung beginnst, musst Du Dich meist auf eine Fachrichtung festlegen.

    Dabei kannst Du Dich zum Beispiel auf Krankenversicherungen, Rentenversicherungen oder Unfallversicherungen spezialisieren. Während der Ausbildung lernst Du wichtige Fakten über Versicherungspflicht und rechtliche Grundlagen für Versicherungen. Außerdem sind theoretische Grundzüge aus Wirtschaft, Jura und Rechnungswesen ein wichtiger Teil des Unterrichts in der Berufsschule. Je nach Fachrichtung brauchst Du natürlich auch Fachkenntnisse in Deinem Gebiet. Wenn Du Krankenversicherungsfachmann/frau werden möchtest, sind zum Beispiel Kenntnisse über das Gesundheitswesen notwendig.

    Auch Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen, die neue Kundschaft für Deine Versicherung gewinnen sollen, könnten zu Deinen Aufgaben gehören.

    Unser Tipp:

    Wenn Dich eine solche Ausbildung interessiert, solltest Du Dich unbedingt frühzeitig darüber informieren, wo, wie und wann Du Dich am besten bewerben solltest. Gerade bei großen Banken und Versicherungen musst Du Dich manchmal bis zu 1,5 Jahre vor geplantem Ausbildungsbeginn bewerben.

    Den Bewerbungsprozess geübt meistern

    Für manche Ausbildungen in der Finanzbranche wird eine Vorauswahl von Bewerberinnen und Bewerber zu Eignungstests oder einem sogenannten Assessment Center eingeladen. Dabei müssen sie verschiedene Aufgaben rund um Allgemeinwissen, Mathematik, logisches Denken, Konzentration und  Merkfähigkeit lösen - oft in sehr kurzer Zeit, weil die Unternehmen feststellen wollen, wie man unter Stress arbeitet. Auch Diskussionen in der Gruppe, Persönlichkeitstests und Einzelgespräche mit überraschenden und sehr persönlichen bis provokanten Fragen können vorkommen. Der Arbeitgeber versucht damit, soviel wie möglich über Dich, Deinen Charakter und Deine Reaktion in schwierigen Situationen zu erfahren.

    Da diese Tests ganz schön anspruchsvoll und vor allem nervenaufreibend sein können, solltest Du dich vorher auf jeden Fall gut vorbereiten und am besten zu Hause schon ein paar Testaufgaben üben

    Schon gewusst?

    Ausbildungen im Banken- und Versicherungssektor lohnen sich schon allein wegen ihrer Vergütung. So verdient zum Beispiel ein/e Bankkaufmann-/frau in der Ausbildung bereits im ersten Jahr ca. 970€, im dritten Ausbildungsjahr sogar bis zu 1.100€ (Quelle: berufenet.arbeitsagentur.de).

    » Erfahre hier mehr über das Thema Gehalt während der Ausbildung

    Studium

    Mit akademischen Fachkenntnissen den Finanzmarkt durchblicken

    Du hast Dich entschlossen, im Hinblick auf eine Karriere in einer Bank oder einem Versicherungskonzern vorab zu studieren? Dann bleibt Dir immer noch die Qual der Wahl. Vor allem Universitäten bieten eher allgemein gehaltene Studiengänge an, die Dir vor allem theoretische Grundlagen für Deinen späteren Beruf vermitteln. Fachhochschulen sind meistens etwas praxisorientierter. Außerdem gibt es sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen eine Reihe von Studiengängen, die Dich direkt auf einen bestimmten Sektor, wie Banken oder Finanzmanagement vorbereiten.

    Hier stellen wir Dir die Studiengänge vor, die Dich für eine Karriere in der Banken- und Versicherungsbranche besonders sinnvoll sind.

    BWL/VWL

    Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre, kurz BWL und VWL genannt, sind die wichtigsten Disziplinen der Wirtschaftswissenschaften und vermitteln Dir wichtige Kenntnisse, die Du bei der späteren Arbeit in Banken oder Versicherungen anwenden kannst.

    Der Studiengang BWL befasst sich mit planerischen, organisatorischen und rechentechnischen Fragen aus der Sicht von Betrieben und Unternehmen, die mit wenigen Mitteln ein möglichst hohes Einkommen erzielen möchten. VWL dagegen konzentriert sich eher auf die Frage, wie Arbeitskräfte besonders effizient eingesetzt werden können. Beides bereitet Dich also auf eine Karriere in einer Führungsposition aus, in der Du für Deine Bank oder Versicherung viel planen, koordinieren und wichtige Entscheidungen treffen musst.

    Diese Studiengänge werden an fast jeder Universität oder Fachhochschule angeboten, Du informierst Dich also am besten direkt bei Deiner Wunschhochschule über Bewerbungsverfahren und Zulassungsvoraussetzungen. Manche wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge sind mit bestimmten Schwerpunkten wie Bankwesen kombiniert.

    Viele Hochschulen bieten auch wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge in Kombination mit einer Fremdsprache an und sind häufig unter Bezeichnungen wie „International Management“ zu finden. Diese Fächer könnten für Dich interessant sein, wenn Du vorhast, an der Börse oder am internationalen Finanzmarkt tätig zu sein – oder wenn Du Dir sogar vorstellen könntest, im Ausland zu arbeiten.

    Mit diesen Studienfächern kannst Du beruflich in den Bereich Finanzen einsteigen.

    © WavebreakmediaMicro - Fotolia.com

    Wirtschaftsinformatik/-mathematik-/-ingenieurwesen

    Wenn Du besonderes Interesse an den Fachrichtungen Informatik, Mathematik oder Ingenieurwesen hast und Deine Kenntnisse in diesen Fächern praktisch anwenden möchtest, dann könnte Dir einer dieser Studiengänge liegen.

    Ob Du nun als Informatiker neue Programme zur Verwaltung von Banken und Versicherungen entwickelst, Dich als Mathematiker mit den komplexen Rechnungen von Finanzbetrieben befasst oder ob Du als Ingenieur den Vertrieb von technischen Geräten meisterst – in diesen Studiengängen lernst Du die direkte Anwendung Deines Fachs auf die Wirtschaft. Doch auch wenn Du ein naturwissenschaftliches oder technisches Fach studierst, das nicht mit Wirtschaft kombiniert ist, kannst Du später durchaus in einer Bank oder Versicherung als Quereinsteiger arbeiten.

    Studieren kannst Du diese Fächer an vielen Universitäten und Hochschulen, teilweise auch als duales Studium.

    Business Administration/Finanzwirtschaft/Jura etc.

    Es gibt außerdem eine Reihe von anderen Studiengängen, die für eine Karriere in einer Bank oder Versicherung nützlich sein können. Ein Bachelor in Business Administration liefert Dir Kenntnisse in Logistik, Finanzierung, Handel und Finanzen und bereitet Dich so auf Führungs- und Managementpositionen vor.

    Fächer wie Finanzwirtschaft sind häufig schon auf den Sektor Banken und Versicherungen spezialisiert. Doch nicht nur Absolventen von wirtschaftsorientierten Studiengängen haben gute Chancen in der Branche. Beispielsweise sind auch Juristen für Banken und Versicherungen wichtig, weil Finanzen oft mit einem Gewirr von Gesetzen verbunden sind. Wegen ihrer schnellen Auffassungsgabe von komplizierten Sachverhalten stellen Finanzbetriebe ab und zu auch Geisteswissenschaftler ein.

    Praktische Erfahrungen sammeln

    Vor allem wenn Du an einer Universität studierst, schadet es nicht, in den Semesterferien oder in einem Urlaubssemester ein Praktikum einzuschieben, um Dein theoretisches Wissen praktisch zu vertiefen. Auch wenn Du bereits einen akademischen Abschluss hast, kann es sein, dass Du erst einmal für 6 Monate bis 2 Jahre eine Stelle als Trainee annehmen musst. Zudem sammelst Du wertvolle Erfahrungen für Deine spätere Karriere. Außerdem bestehen gute Chancen, dass Du von deinem Betrieb anschließend übernommen wirst.

    Ausbildungsbegleitendes Studium

    Bei manchen Ausbildungsbetrieben hast Du auch die Möglichkeit zu einem ausbildungsbegleitenden Studium. Dabei besuchst Du parallel zur Ausbildung und Berufsschule Vorlesungen und erlangst so innerhalb von 3-4 Jahren nicht nur eine Ausbildung zum/r Bankkaufmann/frau, sondern erhältst dazu einen international anerkannten Bachelortitel. Das erfordert natürlich viel Disziplin und ein ausgefeiltes Zeitmanagement. Wenn Du Interesse hast, informiere Dich am besten auf der Website Deines Wunscharbeitgebers, ob er ein solches Studium anbietet. Manche Arbeitgeber übernehmen sogar anfallende Studiengebühren.

    Duales Studium

    Dual studieren – Praxis und Theorie verbinden

    Du möchtest studieren, gleichzeitig Geld verdienen und praktische Erfahrungen sammeln? Dann könnte ein duales Studium das Richtige für Dich sein. Dieses dauert normalerweise 3 Jahre und Du schließt es mit einem Bachelor of Arts (B.A.) oder Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Beim dualen Studium arbeitest Du meist abwechselnd 6 Monate in einem Betrieb und studierst daraufhin 6 Monate an einer Berufsakademie. Der Vorteil ist, dass Du auch in der Zeit, in der Du studierst, von Deinem Arbeitgeber finanziell unterstützt wirst. Dazu bewirbst Du Dich direkt beim Arbeitgeber und erst wenn Du dort eine Zusage bekommen hast, kannst Du Dich für einen Studienplatz bewerben.

    Unser Tipp:

    Top-Arbeitgeber wie AOKBayernLBDeutsche Bank oder Postbank bieten ein Duales Studium in unterschiedlichen Fächern und mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. 

    09/2017

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