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Ausbildung in der Handelsbranche

An dieser Stelle präsentieren wir Dir die Handelsbranche mit all ihren Facetten. Du erhältst einen Überblick über die Branche und deren Top-Arbeitgeber. Außerdem erläutern wir Dir, über welche Bildungswege Du in die Handels- und Konsumgüterbranche gelangst und welche Fähigkeiten Du mitbringen solltest.

    Branchenüberblick

    Die Handelsbranche im Überblick

    Die Handelsbranche zählt hinter dem öffentlichen Sektor und der Automobilindustrie zur beliebtesten Ausbildungsbranche der deutschen Schülerinnen und Schüler, wie das trendence Schülerbarometer 2017/18 zeigt:

    RangBrancheProzent
    1.Öffentlicher Sektor / NGO's23,9%
    2.Automobilindustrie20,6%
    3.Handel15,9%
    4.Konsumgüter15,4%
    5.Transport/Logistik/Tourismus9,4%

     

    Allgemein bezeichnet „Handel“ den wirtschaftlichen Prozess, der vom Warenankauf über die Zusammenstellung eines Sortiments bis hin zum Weiterverkauf an einen gewerblichen oder nicht-gewerblichen Kunden reicht. Dabei muss zwischen den Betriebsformen Einzel-, Groß- und Außenhandel unterschieden werden.

    Überblick über die Handelsbranche

    © industrieblick - Fotolia.com

    Der Einzelhandel

    Neben dem Verkauf der Waren an Privatpersonen, der Beobachtung und Erkundung der Absatzmärkte sowie der Erschließung neuer Märkte und Zielgruppen, sucht der Einzelhandel kontinuierlich nach national und international günstigen Bezugsquellen. Darüber hinaus muss der Einzelhändler sein Sortiment ordnungsgemäß und verbrauchergerecht präsentieren. Ebenso gehören  Kundenberatung und warenbezogene Dienstleistungen zu seinen Aufgaben.

    Einzelhandelsunternehmen sind neben Fach-, Supermärkten und Discountern auch Kioske, Tante-Emma-Läden (sogenannte Convenience-Verkaufsformen) sowie Online-Shops und Versandhäuser (Distanzhandel). In Deutschland bestehen laut dem Handelsverband Deutschland insgesamt 300.000 Einzelhandelsunternehmen mit ca. 3 Millionen Beschäftigten. Diese erwirtschaften jährlich über 482 Milliarden Euro (Stand: 02/2017).

    Der Großhandel

    Der Großhandel nimmt die Position zwischen Produzent, verarbeitender Industrie und Einzelhändler ein. Er ermöglicht, dass Rohstoffe und Halbfertigwaren ohne große Zeitverzögerung weiterverarbeitet werden können und letztendlich fertig an den Kunden gelangen. Neben dem Handel mit Produkten und Konsumgütern bietet er zudem auch Dienstleistungen, wie u. a. technische Beratung, Service- und Wartungsaufgaben, an. Der Großhandel ist mit einem Umsatz von knapp 1.126 Milliarden Euro der zweitwichtigste Wirtschaftszweig in Deutschland nach der Industrie. Es gibt insgesamt 155.000 Unternehmen der Branche mit fast 2 Millionen Beschäftigten (Stand: 2017). 

    Der Außenhandel

    Der Außenhandel dagegen bedient die Konsumenten im In- und Ausland und sorgt auf diese Weise für die wirtschaftliche Entwicklung im Land. Die wichtigsten Exportgüter sind Kraftwagen, Maschinen und chemische Erzeugnisse. Zu den wichtigsten Außenhandelspartnern Deutschlands zählen neben den EU-Ländern die USA und das Vereinigte Königreich. Die Zukunftsmärkte liegen jedoch ganz klar in Asien und Osteuropa.

    Die Umsatzzahlen von Einzel- und Großhandel zeigen, die Branche ist eine der wichtigsten Zweige für die deutsche Wirtschaft. Aber nicht nur das: Sie ist auch der größte Arbeitgeber Deutschlands. Da der Handel einem stetigen Wandel unterliegt, haben Berufseinsteiger immer wieder neue Chancen, in der Branche Fuß zu fassen. Aktuell bietet die Vertriebsform Internethandel (E-Commerce) mit Abstand die besten Karriereperspektiven.

    Der Handel im Wandel - Online-Handel

    © NicoElNino - Fotolia.com

    Der Handel im Wandel

    Der E-Commerce (Onlinehandel) ist im eigentlichen Sinne keine eigene Branche. Vielmehr ist er aber einer der Zukunftsmärkte des Einzelhandels mit stetig steigenden Umsatzzahlen. Im Jahr 2016 lag der Umsatz im Online-Handel bei rund 44 Milliarden Euro - Tendenz steigend. Neue Onlineangebote, einfache Versandlösungen und vor allem die Veränderung des stationären Handels durch digitale Bestellwege machen diese Branche weiter spannend. Neben Onlinebörsen wie Ebay oder Amazon werden immer mehr virtuelle Shops, mitunter von großen Handelskonzernen, gegründet und von deutschen Konsumenten genutzt.

    Top-Arbeitgeber

    Schüler wählen die Top-Arbeitgeber der Handelsbranche

    trendence Schülerbarometer

    Im trendence Schülerbarometer 2017/18 haben Schülerinnen und Schüler ihre Top-Arbeitgeber Deutschlands gewählt. Das sind die Arbeitgeber, bei denen sie sich nach dem Schulabschluss am ehesten bewerben würden. Das sind die beliebtesten Arbeitgeber der Handelsbranche:

    Die attraktivsten Arbeitgeber der Handelsbranche 

    1.IKEA
    2.dm-drogerie markt 
    2.H&M
    4.Douglas
    4.MediaMarktSaturn
    6.New Yorker
    7.Primark
    8.Lidl
    9.ALDI SÜD
    9.Peek & Cloppenburg
    11.C&A
    11.EDEKA
    11.Fielmann
    11.ROSSMANN
    15.McDonald's
    16.Deichmann
    17.Kaufland
    17.Müller Ltd. & Co. KG
    19.Apollo Optik
    19.REWE Group
    21.Esprit
    21.Galeria Kaufhof
    23.METRO
    23.OBI
    25.Karstadt
    25. Netto
    25.Otto
    28.Tchibo
    Anforderungen

    Voraussetzung: Begeisterung für den Handel

    Der Handel ist stets um qualifizierten Nachwuchs bemüht und sucht jedes Jahr aufs Neue nach geeigneten Kandidaten. Ganz gleich ob angehender Auszubildender oder Student – eines sollten alle Bewerber mitbringen: Begeisterung für den Handel und am besten auch erste praktische Erfahrungen.

    Mit Praxiserfahrung punkten

    Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, kann also beim potentiellen Arbeitgeber mit einem bereits absolvierten Schülerpraktikum in der Branche punkten. Wer dagegen lieber ein Studium im Bereich Handel anstrebt, kann diese Erfahrungen auch noch während seiner Studienzeit in Form von Praktika, Praxissemestern oder der Abschlussarbeit im Handelsunternehmen sammeln.

    Soft Skills

    Begeisterung und erste praktische Erfahrungen sind aber noch nicht alles. Wichtig sind auch Charaktereigenschaften wie Kommunikationsstärke, Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Belastbarkeit und Verantwortungsbewusstsein. Je nachdem für welche Betriebsform und für welchen Tätigkeitsbereich man sich im Handel entscheidet, kann der Bewerber mit weiteren gewünschten Anforderungen seitens der Unternehmen rechnen.

    Voraussetzungen für eine Karriere in der Handelsbranche

    © Sergey Nivens - Fotolia.com

    Im Verkauf sollten bspw. kundenorientiertes Handeln, sprich Freundlichkeit und gute Umgangsformen sowie Dienstleistungsbereitschaft und Servicementalität, aber auch ein gepflegtes Äußeres nicht fehlen. Vom angehenden Kaufmann (m/w) im Einzel- und/oder Außenhandel werden meist Planungs- und Organisationsfähigkeit, interkulturelle Kompetenzen sowie Fremdsprachenkenntnisse gewünscht. Zudem sind Kenntnisse in Statistik und Methodik vorteilhaft beim Berufseinstieg.

    Fremdsprachenkenntnisse zunehmend von Vorteil

    Insbesondere im Außenhandel gewinnen Fremdsprachenkenntnisse immer mehr an Bedeutung. Außenhändler verkehren auf der ganzen Welt, um ihren nationalen und internationalen Kunden neue Märkte zu erschließen. Ohne Fremdsprachenkenntnisse lassen sich nur schwer neue Märkte erobern. Kein Wunder, dass Handelsunternehmen einen gezielten Blick auf die Englischnote im Zeugnis ihrer Bewerber werfen. Neben gutem Englisch sind aber auch andere Fremdsprachen gern gesehen. Wer zudem einen Auslandsaufenthalt während der Schulzeit oder eine Sprachreise in den Ferien vorweisen kann, für den stehen die Chancen, im Außenhandel Fuß zu fassen, gar nicht schlecht. 

    Ausbildung

    Ausbildungsberufe im Handel

    Der Handel ist nicht nur einer der wichtigsten Arbeitgeber, sondern auch einer der wichtigsten Ausbilder. Zu den gängigsten Ausbildungsberufen gehören:

    • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
    • Kaufmann/-frau  im Groß- und Außenhandel
    • Kaufmann/-frau für Büromanagement
    • Verkäufer/-in
    • Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik
    • Automobilkaufmann/-frau
    • Buchhändler/-in
    • Drogist/-in
    • Florist/-in
    • Gestalter/-in für visuelles Marketing
    • Musikfachhändler/-in
    • Tankwart/-in

    An dieser Stelle stellen wir Dir die vier gängigsten Ausbildungsberufe vor und erläutern Dir ihre Ausbildungsinhalte.

    Einzelhandelskaufmann/-frau

    Die Ausbildung zum Kaufmann/-frau im Einzelhandel dauert in der Regel drei Jahre und kann in Unternehmen des Handels und Handwerks absolviert werden. Zu solchen zählen z.B. Modegeschäfte, Supermärkte, Versandhäuser oder Parfümerien. Als Auszubildender bekommst Du in erster Linie Warenverkauf und -einkauf sowie die Kundenbetreuung und -beratung vermittelt. Aber auch Lager- und Einkaufs- sowie Personal- und Rechnungswesen sind wichtige Ausbildungsinhalte.

    Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

    Der Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel umfasst eine dreijährige Ausbildung. Diese ist dual aufgebaut, weshalb sie sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule erfolgt. Die Tätigkeit besteht darin, große Warenmengen unterschiedlichster Branchen anzukaufen, Waren an den Einzelhandel und produzierende Betriebe zu verkaufen sowie mit unterschiedlichsten Waren, seien es Rohstoffe oder Konsumgüter, zu handeln.
    Im Laufe der Ausbildung musst Du Dich als Auszubildender spezialisieren und Dich für eine der Fachrichtungen – Groß- oder Außenhandel – entscheiden.

    Ausbildung als Verkäufer/in im Handel

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    Verkäufer/-in

    Du willst zukünftig lieber nah am Kunden arbeiten? Dann käme vielleicht eine Ausbildung zum/zur Verkäufer/-in in Frage. Dabei handelt es sich um eine kaufmännische Ausbildung, die in der Regel zwei Jahre dauert. Zu den grundlegenden Aufgaben eines Verkäufers zählen u. a. Kundenberatung, Warenverkauf, Kasse und Abrechnung sowie Lagerhaltung, Bestellung und Warenannahme. Im 2. Lehrjahr musst Du Dich für eine der eben genannten Wahlqualifikationen entscheiden.

    Mit Beendigung Deiner Ausbildung kannst Du hauptsächlich in Einzelhandelsfachgeschäften wie Modehäusern, Baumärkten oder aber auch im Versandhandel arbeiten. Zudem hast Du die Möglichkeit, den bereits erlernten Beruf Verkäufer/-in durch eine darauf aufbauende einjährige Ausbildung zum Kaufmann/-frau im Einzelhandel zu ergänzen.

    Fachkraft für Lagerlogistik

    Oder kommt für Dich eher eine Tätigkeit im Lager in Frage? Dann könnte die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik für Dich interessant sein. Bei dieser lernst Du  u. a. wie die fachgerechte Annahme, Lagerung von Gütern und das Anfertigen von Tourenplänen sowie Be- und Entladelisten erfolgen. Nach der Lehre kannst Du eine Anstellung in nahezu allen Wirtschaftszweigen erhalten. Einzige Voraussetzung: die für Dich interessanten Unternehmen müssen über eine Lagerhalle verfügen.

    Unser Tipp: Laut Paragraph 8 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) haben Du und Dein Ausbilder immer auch die Möglichkeit einen Antrag auf Kürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit zu stellen. 

    Studium

    Erst in den Hörsaal, dann in den Handel

    Die Vielzahl der möglichen Studiengänge im Bereich Handel und Logistik ist groß und die Studiengangbezeichnungen sind sich, trotz erheblicher inhaltlicher Unterschiede, zum Teil sehr ähnlich. So ist es bspw. bei den Studiengängen Logistik und Logistikmanagement der Fall.

    Damit Du während Deines Studiums keine böse Überraschung erlebst, solltest Du Dich bereits im Vorhinein gründlich über die Studienmöglichkeiten und deren Inhalte informieren. An dieser Stelle wollen wir Dir einige Studiengänge im Bereich Handel und Logistik vorstellen und erläutern.

    Studiengang Handel & Logistik (B.A.)

    Wenn Du diesen Studiengang für Dich wählst, lernst Du in erster Linie alles über die notwendige Planung, Organisation und Steuerung der Prozesse in der Logistik. Neben betriebswirtschaftlichen Grundlagen (wie Buchführung, Bilanzierung und Finanzierung ) liegt der Fokus v. a. auf den Bereichen Handel (z.B. Handelsmanagement und Handelsmarketing) und Logistik (z.B. Supply Chain Management). In der Regel dauert das Studium sechs Semester und beinhaltet meist auch ein (Pflicht-)Praxissemester. Es wird sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen angeboten. Doch Vorsicht, die Inhalte können je nach Ausbildungsort und -institution variieren.

    Als Absolvent dieses Studiengangs hast Du zahlreiche Karrierechancen. So kannst Du bspw. bei Logistikdienstleistern, -unternehmen, im Einzel- als auch im Großhandel sowie bei mittelständischen Unternehmen und bei Transportunternehmen arbeiten.

    Studiengang BWL mit Schwerpunkt Logistikmanagement

    Wenn Du mit dem Studiengang Betriebswirtschaftslehre liebäugelst, erwarten Dich sechs bis sieben Semester Studium an der Uni oder Fachhochschule. Auf dem Lehrplan der ersten Semester steht insbesondere die Vermittlung ökonomischen Wissens. Das heißt, Du musst mit Modulen wie BWL, VWL, Material- und Produktionswirtschaft sowie Wirtschaftsmathematik und -englisch rechnen. Eine Spezialisierung, in diesem Fall in Logistikmanagement ist erst in höheren Semestern (bzw. im Hauptstudium) möglich. Fazit: der Fokus des Studiums liegt v. a. auf den betriebswirtschaftlichen Inhalten, die um Kenntnisse in Logistikmanagement bereichert werden.

    BWL - Internationales Handelsmanagement & Logistik

    Du interessierst Dich für hochaktuelle Themen wie E-Commerce, Digitale Medien und Soziale Netzwerke im Bereich Handel und beschäftigst Dich gerne mit Zahlen und Sprachen? Dann könnte der Studiengang BWL – Internationales Handelsmanagement & Logistik für Dich in Frage kommen. Dieser wird sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen angeboten und dauert in der Regel sieben Semester, inklusive Praxissemester. Neben den betriebswirtschaftlichen Grundlagen (wie Projektmanagement, Rechnungswesen und Marketing) werden spezielle Kenntnisse im Bereich E-Commerce sowie strategisches Supply Chain Management gelehrt und Dir ein Einblick in die Handels- und Logistikbranche gegeben.

    Studium im Bereich Handel und Logistik

    © Lumina Images - Fotolia.com

    Tipp: Obwohl BWL einer der gefragtesten Studiengänge ist und man meinen könnte, bei der Vielzahl der BWL-Absolventen sei es schwer einen Job zu finden, stehen die Berufschancen nicht schlecht. Bewerber, die analytisch denken können und keine Probleme im Umgang mit Zahlen haben, sind in vielen Firmen gefragt. Und wer zudem über Logistik-Know-how verfügt, kann z.B. bei Spediteuren,  Logistik-Dienstleistern, Unternehmensberatungen sowie Handels- und Industrieunternehmen arbeiten.

    Duales Studium

    Dual studieren – Learning by doing

    Handelsunternehmen bieten für Schülerinnen und Schüler zunehmend duale Studiengänge an (beispielsweise die Top-Arbeitgeber Lidl und Rossmann). Diese Studienform ist eine clevere und praxisorientierte Alternative zum Studium an Universitäten oder Fachhochschule. Das gilt insbesondere für jene Schüler, die sich nicht entscheiden können, ob sie ein Studium oder eine Ausbildung absolvieren möchten. Mit dem dualen Studium werden Praxis- und Theoriephasen kurzerhand kombiniert.

    Die folgenden dualen Studiengänge im Bereich Handel- und Konsumgüterbranche werden an Berufsakademien und dualen Hochschulen angeboten:

    • BWL – Handel (B.A.)
    • BWL – Handel/Konsumgüter-Handel (B.A.)
    • BWL – Handel/Vertriebsmanagement (B.A.)
    • BWL – Internationaler Handel (B.A.)
    • Fachrichtung Handel (B.A.)
    • Fachrichtung Handel – Textilmanagement
    • Groß- und Außenhandel
    • Handelsmanagement
    • Handelsfachwirt
    • Bachelor of Science in E-Commerce
    • Textilbetriebswirt/-in BTE*

    *Die Abkürzung BTE steht für Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels

    Zwei der eben genannten Studienmöglichkeiten sowie deren Inhalte stellen wir Dir an dieser Stelle kurz vor.

    BWL – mit Schwerpunkt Handel

    Solltest Du Dich für diesen Bachelorstudiengang entscheiden, kannst Du mit einer Regelstudienzeit von 6. Semestern rechnen. In jedem Semester verbringst Du sowohl 3 Monate an der Hochschule als auch 3 Monate im Unternehmen. Während Dir in den Theoriephasen umfangreiche Kenntnisse in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre, Controlling, Finanzmanagement, Recht und Statistik vermittelt werden, dienen Dir die Praxisphasen dazu, Dein erlerntes Wissen anzuwenden und umzusetzen. Zudem lernst Du das Unternehmen, die einzelnen Abteilungen und  Aufgabengebiete Stück für Stück kennen.

    Handelsfachwirt

    Mit diesem dualen Studiengang wirst Du innerhalb von 34 Monaten für den Einzel-, Groß oder Außenhandel ausgebildet. Du erlangst auf diese Weise die drei staatlich anerkannten Abschlüsse:

    • Kaufmann/-frau im Einzel-, Groß- oder Außenhandel
    • Handelsfachwirt/-in
    • Ausbildung der Ausbilder.

    Doch bis es soweit ist, stehen für Dich während der Theoriephase die Themengebiete:

    • Unternehmensführung und -steuerung
    • Handelsmarketing
    • Führung und Personalmanagement
    • Volkswirtschaftslehre für den Handel
    • Beschaffung und Logistik

    auf dem Lehrplan. Im Unternehmen dagegen durchläufst Du als Trainee die einzelnen Abteilungen.

    Vorteile des dualen Studiums

    • Kombination aus Lehre und Studium
    • Praxiserfahrung und akademischer Abschluss (meist B.A.)
    • Vergütung mit Beginn der Ausbildung
    • große Chance vom Unternehmen übernommen zu werden
    • keine überfüllten Hörsäle

    » Erfahre hier mehr über die Vor- und Nachteile des Dualen Studiums

    Wichtig!

    Du bekommst nur einen Studienplatz, wenn Du eine Zusage von einem Unternehmen vorlegen kannst, bei dem Du die Praxisphase absolvierst.

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