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DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Flugsicherungsakademie
Am DFS-Campus 4
63225 Langen

Karrierewebsite
E-Mail
06103 707-5155

Erfahrungsberichte > DFS Deutsche Flugsicherung

Name
Falk Stieber
Alter
20 Jahre
Einstiegstermin
August 2015
Ausbildungsberuf
Tower-Lotse
Stadt
Langen

Warum hast Du Dich für diesen Ausbildungsberuf bei der DFS entschieden?

Für den Beruf des Fluglotsen hatte ich mich schon seit vielen Jahren interessiert und begeistert. Früh stand für mich fest, dass ich das später machen wollte. Nachdem ich mich intensiv über die DFS und den Beruf informiert hatte, habe ich mich dann beworben.

Wie verlief der Bewerbungsprozess?

Beworben habe ich mich circa ein Jahr vor meinem Abitur. Nachdem meine Bewerbung von der DFS eingesehen wurde, bekam ich einen biographischen Fragebogen, in dem ich einige Fragen beantworten musste, zum Beispiel: "Wie viele Stunden in der Woche siehst du Fern?". Das geschieht auf elektronischem Wege und ist bereits Teil des Auswahlverfahrens, da es um charakteristische Züge des Bewerbers geht.

Ist dieser Abschnitt positiv bewertet werden, bekommt man irgendwann die Einladung zur so genannten Voruntersuchung (VU). Irgendwann sage ich deshalb, da die Wartezeiten zwischen den einzelnen Untersuchungen bei mir aufgrund der hohen Bewerberzahlen sehr lang war - mittlerweile geht das ganze aber zügiger. Diese VU dauert je nach Teilnehmerzahl 2-3 Tage. Am ersten Tag werden mehrere Tests am Computer durchführt, in denen man unter Anderem auf Fähigkeiten wie Merkfähigkeit, Englisch, Konzentrationsvermögen und räumliches Denken getestet wird. Die Ergebnisse dieses Tages werden ausgewertet und am nächsten Tag verkündet, nachdem man nochmals einige Fragen wie "Hatten Sie schon einmal Vorurteile" mit JA oder NEIN beantworten musste. Wer bestanden hatte, durfte zwei weitere Tests absolvieren, die ein wenig 'anspruchsvoller' waren.

Sofern man bestanden hatte, bekam man per Post die Einladung zur Hauptuntersuchung (HU), welche 3-4 Tage dauert. Diese besteht aus psychologischen Gruppenaufgaben, einer Englischprüfung und dem finalen Interview, in denen man sich Psychologen und Fluglotsen vorstellen darf. Ist auch das geschafft, bekommt man die Zusage von der DFS. Man wird am nächsten Tag allerdings noch zu einer medizinischen Tauglichkeitsuntersuchung zum Fliegerarzt geladen - natürlich muss auch das positiv ausfallen.

Inwieweit hat sich Dein Alltag durch die Ausbildung verändert?

Da die Akademie in Langen steht, ist - zumindest in der Woche - Schluss mit "Hotel Mama". Man lebt viel eigenständiger, muss selber einkaufen, haushalten usw. Da ich vor der Ausbildung etwas warten musste und nur nebenbei gejobbt habe, hatte ich viel Freizeit und habe erst mal "die Füße hochgelegt". Das geht in der Ausbildung natürlich nicht mehr, da es gerade in den ersten Wochen sehr viel zu lernen gab. Man muss also eine Balance zwischen Lernen und Freizeit finden, aber man hat ja seinen Kurs, mit dem man was unternehmen kann. Es ist also ein anderer Alltag, aber ein spannender - der, eines Erwachsenen.

Was gefällt Dir besonders an Deiner Ausbildung? Welche Aufgaben erledigst Du hauptsächlich?

Besonders gefällt mir das Arbeiten im Simulator, da man hier effizient auf seinen Job vorbereitet wird und es einfach riesen Spaß macht. Auch gefällt mir die Atmosphäre an der Akademie. Die Mehrheit duzt sich, man kennt sich gut und gerade die Geschlossenheit in seinem eigenen Kurs - man ist quasi eine kleine Familie - macht die Ausbildung so klasse. An Aufgaben gibt es da generell das Üben im Simulator und das Lernen der Theorie die benötigt wird, um sich auf den Job vorzubereiten. Als Kurssprecher hab ich dann noch zusätzliche Aufgaben wie Praktikanten betreuen oder sich um Kursangelegenheiten kümmern.

Welchen Tipp würdest Du zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg geben?

Seid stolz darauf, dass ihr diese Ausbildung machen dürft und nehmt sie ernst! Macht euch aber auch nicht verrückt, wenn es mal nicht so gut läuft, das ist mal bei jedem so. Nehmt euch Zeit zum Lernen, Fachwissen ist in diesem Beruf elementar, aber gönnt euch auch Pausen und Freizeit.

 

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