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Bayerische Landesbank*

* Die BayernLB gehört zur Sparkassen-Finanzgruppe.

Erfahrungsberichte > BayernLB

Name
Julian Brenske
Alter
19 Jahre
Einstiegstermin
01.09.2015
Ausbildungsberuf
Bankkaufmann (IHK)
Stadt
München

Warum hast Du Dich für diesen Ausbildungsberuf bei der Bayerischen Landesbank entschieden?

Nach dem Abitur wollte ich etwas Praktisches machen, bevor es dann eventuell weiter zum Studieren geht. Da mich der Finanzsektor interessiert, fiel mein Interesse auf die klassische Ausbildung zum Bankkaufmann. Viel spannender als das Privatkundengeschäft finde ich das Groß- und Firmenkundengeschäft, denn dort bekommt man meiner Meinung nach einen guten Einblick in globale Wirtschaftsverhältnisse.

Die BayernLB betreut vor allem Groß- und Firmenkunden und stärkt somit die deutsche Wirtschaft – daher wollte ich bei dieser Adresse in die Ausbildung gehen.

Wie verlief der Bewerbungsprozess?

Zunächst rief ich in der Personalabteilung an, um zu erfahren, ob es überhaupt noch Ausbildungsplätze gibt. Es hieß, ich solle mich mit der schriftlichen Bewerbung beeilen, da das Kontingent fast voll sei. Dementsprechend habe ich am nächsten Tag meine Bewerbung (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Kopien der letzten beiden Zeugnisse) abgeschickt.

Ziemlich bald darauf kam auch schon der Brief mit der Einladung zum Assessment Center. Zusammen mit sieben anderen durfte ich mich dann vor fünf Mitarbeitern der BayernLB unter Beweis stellen. Man wurde herzlich in Empfang genommen und bekam im Verlaufe des Tages verschiedene Einzel- und Teamaufgaben, bei denen auf verschiedene Kompetenzen geachtet wurde. Mittags gab es selbstverständlich eine Mittagspause, in der man mit Azubis, die bereits in der Bank arbeiten, in der Kantine zum Essen ging. Dabei bekommt man einen guten Einblick in die Bank, da man die Azubis ungehemmt mit Fragen löchern kann. Außerdem sieht man auch mal die anderen Mitarbeiter des Hauses und bekommt ein Gefühl für die gesamte Atmosphäre der Bank. Nachmittags gab es weitere Programmpunkte.

In Erinnerung bleibt mir vor allem das Einzelgespräch, in dem man mit einem der BayernLB Mitarbeiter spricht. Das kann man dazu nutzen, um festzustellen, ob man sich eine Ausbildung bei der BayernLB gut vorstellen kann. In der Regel kommt die Zu- oder Absage der BayernLB innerhalb weniger Tage nach dem Assessmentcenter. Danach liegt es an einem selbst, zu entscheiden, ob man den Weg mit der BayernLB gehen will.

Inwieweit hat sich Dein Alltag durch die Ausbildung verändert?

Meine Arbeitswoche während der Ausbildung hat 39 Stunden. Wie ich mir diese Zeit einteile, bleibt mir überlassen. In der Regel sollte man aber bis 9:30 Uhr im Unternehmen sein und erst nach 15:00 gehen. Ich bin meistens von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Bank, wobei ich mittags natürlich eine Mittagspause mache.

Anfangs war dieser geregelte Ablauf sehr gewöhnungsbedürftig. In der Schule hatte man oft den Nachmittag frei und jeder Tag war unterschiedlich gestaltet. Jetzt muss ich mir den Alltag selbst gestalten. Die Freizeit nach der Arbeit muss man – nicht wie zur Schulzeit – mit Lernen oder Hausaufgaben verbringen, sondern kann sie mehr für Hobbys, Sport, Freunde usw. nutzen.

Was gefällt Dir besonders an Deiner Ausbildung? Welche Aufgaben erledigst Du hauptsächlich?

Die ersten zwei Monate war ich in der Abteilung Financial Institutions eingesetzt. Die Abteilung kümmert sich um die Beziehungen zu internationalen Korrespondenzbanken. Denn auch Banken sind Kunden anderer Banken bzw. haben andere Banken als Kunden. Die BayernLB muss den Zugang zu den wichtigsten Währungen wie den US Dollar, Pfund Sterling, den Yen oder den Schweizer Franken haben. Außerdem muss sie mit internationalen Banken den Weg von Auslandsüberweisungen verhandeln, damit diese schnell, sicher und günstig für unsere Kunden sind.

Meine Aufgabe war es zum Beispiel, Termine für Bankenbesuche vorzubereiten, um festzuhalten, welche Geschäfte wir mit der Bank bereits machen und noch machen wollen. Meistens durfte ich dann auch bei den Kundenmeetings dabei sein. Besonders gefiel mir die Internationalität in der Abteilung und ich konnte mein Englisch anwenden. Außerdem habe ich in dieser Zeit einiges an Verantwortung übernehmen dürfen und es hat Spaß gemacht, von den Kollegen so ernst genommen zu werden.

Welchen Tipp würdest Du zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg geben?

Lass dich auf alles ein und versuche, so viel mitzubekommen wie möglich. Stelle viele Fragen, denn wenn man sich interessiert zeigt, bekommt man auch spannendere und verantwortungsvollere Aufgaben. Du solltest auch immer ordentlich angezogen sein, denn darauf wird in der Bank durchaus geachtet. 

 

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