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Duales Studium: Aufwärtstrend hält an

27. September 2017

Die aktuelle Auswertung der Datenbank „AusbildungPlus“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt: Der Aufwärtstrend bei dualen Studiengängen setzt sich fort. Erstmals sind bei AusbildungPlus mehr als 100.000 dual Studierende gemeldet. Auch bei den Studiengängen ist ein stetiger Zuwachs zu verzeichnen: Derzeit sind 1.592 Angebote von deutschen Hochschulen registriert. Zugleich bieten immer mehr Betriebe Ausbildungsplätze für ein duales Studium an.

Während im Jahr 2004 von den Unternehmen knapp 18.200 Angebote zur Verfügung standen, waren es zum jetzigen Stichtag rund 48.000 Kooperationsangebote. Die Zahl der Studierenden (2004: 40.982) und der kooperierenden Unternehmen haben sich somit in diesem Zeitraum jeweils mehr als verdoppelt. Die Zahl der dualen Studiengänge hat sich seit 2004 – damals waren es 512 – mehr als verdreifacht.

Nach wie vor gibt es in den Fachrichtungen des Ingenieurwesens mit 600 und Wirtschaftswissenschaften mit 540 Studiengängen die größte Zahl der angebotenen Studiengänge. Im Vergleich zum Gesamtangebot sind das 38 % beziehungsweise 34 % aller zur Auswahl stehenden dualen Studienangebote. Am stärksten nachgefragt sind die Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften mit 44.631 Studierenden, gefolgt von Ingenieurwesen mit 27.410 sowie Sozialwesen/Erziehung/Gesundheit und Pflege, in denen 10.661 Studierende erfasst sind.

Zu beobachten ist eine weiter zunehmende Ausdifferenzierung bei den Studienangeboten. Ein hoher Zuwachs an Angeboten ist in den vergangenen Jahren in der Wirtschafts- und Gesellschaftslehre festzustellen, gefolgt von Angeboten der öffentlichen Verwaltungen und des Polizeidienstes. Der Bereich Sozialwesen, Gesundheit und Pflege bleibt in seiner Entwicklung mit 159 Angeboten konstant. Hier wächst aber die Zahl der Studierenden. Am häufigsten werden hier Studiengänge aus der Kategorie Pflegewissenschaften angeboten. Dabei dominieren die Kombinationen mit Ausbildungsberufen in der Altenpflege und in kaufmännischen Berufen. 

Quelle: www.openpr.de