nach oben
QUIZ
 

Schülersprachreisen für Fortgeschrittene

04. April 2018

Englischunterricht haben die meisten Schüler heute schon in der Grundschule. Viele Jugendliche besuchen sogar bilinguale Schulen. Dementsprechend sind die Sprachkenntnisse im Vergleich zu früher in den oberen Klassen deutlich besser. 15- bis 19jährige mit guten Englischkenntnissen können in England und Nordamerika daher neben klassischen Sprachkursen zunehmend Programme belegen, die auf das spätere Studium oder Berufsleben vorbereiten. Für Schüler und Abiturienten stehen Sprachkurse mit besonderen, oftmals wirtschaftsorientierten Themenschwerpunkten zur Auswahl.

„Für viele engagierte Jugendliche soll eine Sprachreise heute mehr bieten als reinen Sprachunterricht — insbesondere, wenn Schüler bereits gute Sprachkenntnisse mitbringen. Die Programme setzen das Verständnis anspruchsvollerer Texte und Themen voraus. Dabei sollten die Englischkenntnisse mindestens bei B2 liegen, was gemäß dem europäischen Referenzrahmen der oberen Mittelstufe entspricht“, sagt Marion Wesener, Expertin für Schülersprachreisen bei den gemeinnützigen Carl Duisberg Centren.

Ein Sommererlebnis für ambitionierte Jugendliche, die gerne einmal die berühmte Universitätsstadt Oxford aus der Sicht eines Studierenden kennenlernen wollen, sind die Young Leaders Kurse. Teilnehmer erarbeiten in kleinen Gruppen Themen wie Verhandlungsführung, Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung, globales Denken bis hin zum Präsentieren der Projektergebnisse vor einer Gruppe. Bei den Advanced Studies Programs in Cambridge, Oxford oder London können Schüler neben ihrem Englisch auch ihr Fachwissen verbessern: Wahlfächer wie Psychologie, Literatur, Philosophie, Geschichte oder Architektur bereiten optimal auf das zukünftige Studium vor. Am Earlscliffe College – einer UNESCO Projektschule im englischen Folkstone – widmen sich fortgeschrittene Sprachschüler globalen Themen, die die Vereinten Nationen beschäftigen. Dazu zählen Klimawandel, Menschenrechte oder kritischer Journalismus. Durch Teamarbeit, Diskussionen und Projektarbeiten in international gemischten Kursen vertiefen die Jugendlichen so nicht nur ihre Englischkenntnisse und Allgemeinbildung, sondern auch das interkulturelle Verständnis.

New York, Boston oder Los Angeles? Dort konzentrieren sich Jugendliche im Rahmen von Summer Camps in sogenannten Future Leaders- oder Entrepreneurship-Kursen auf Schwerpunkte wie Einführung in Wirtschaftsthemen, Business English, Unternehmensgründung und Personalführung, Entwicklung von Businessplänen und Präsentationen. Wer gerne in den USA studieren möchte, lernt bei einem Uni-Prep-Kurs alles über Bewerbung, Studieninhalte und -ablauf und besichtigt verschiedene Universitäten vor Ort.

Freizeitaktivitäten sowie Besichtigungen und Ausflüge kommen bei allen oben genannten Kursen nicht zu kurz. Die Programme sind auf die Dauer von zwei bis drei Wochen ausgelegt. Weitere Informationen zu den Programmen finden sich unter www.carl-duisberg-sprachreisen.de oder in der aktuellen Broschüre „Schülersprachreisen 2018“.

Quelle: Carl Duisberg Centren