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QUIZ
 

SCHÜLER SPRECHEN ÜBER IHRE BERUFLICHEN PLÄNE

Wir haben nachgefragt! Schüler aus der gymnasialen Oberstufe und frischgebackene Abiturienten sprechen über ihre beruflichen Pläne nach der Schule. Sie verraten Dir, wie und wo sie sich informiert haben und geben Dir nützliche Tipps und interessante Anreize für Deine eigene Karriereplanung.

    Grundschullehramt

    Gesicherte Zukunft

    Lese hier die Pläne Deiner Mitschüler nach dem Abitur.

    Taimie Saak, 19 Jahre, strebt ein Grundschullehramtsstudium an einer Universität in NRW an.

    1. Was hast Du für berufliche Pläne nach deinem Schulabschluss?

    Nach meinem Abitur werde ich versuchen einen Studienplatz an einer Uni zu bekommen. Meine gewünschte Studienrichtung ist das Grundschullehramt. Vorerst hatte ich mich für ein Auslandsjahr bei Walt Disney beworben, aber durch die Umstellung des Lehramtsstudiums habe ich mich entschlossen, das Studium dem Auslandsjahr vorzuziehen. Auf diese Weise kann ich meine gewünschten Haupt- und Nebenfächer ohne NC-Beschränkung belegen und ein zweijähriges Referendariat absolvieren. Außerdem habe ich jetzt noch mit meinem späteren Abschluss die Möglichkeit in Grundschulen, aber auch in Haupt- und Realschulen bis Klasse 7 zu unterrichten.

    2. Warum hast Du Dich für diese Universität und diesen Studiengang entschieden?

    Ich habe mich vor allem für ein Lehramtstudium entschieden, weil es mir mit meinem Notendurchschnitt die bestmögliche Chance bietet, um später eine gesicherte Zukunft zu haben. Außerdem wollte ich gerne Grundschullehramt studieren, weil ich gerne mit Kindern zusammenarbeite und es besser machen möchte als manche Lehrer mit denen ich so meine Erfahrungen gesammelt habe. Der Beruf wird mir später große Möglichkeiten und Sicherheiten bieten, um selber eine Familie zu gründen, denn eine Berufschance ist in meinem Abschlussjahr – Studien zufolge – sehr hoch.

    Der Ort ist mir nicht so wichtig. Natürlich schaut man vorerst bei Universitäten, die einen guten Ruf in der Studienrichtung haben. Freunde und Familie kann man immer vereinbaren. Nur echte Freundschaften halten auch auf Distanz. Ich schaue allerdings darauf, dass ich mit meinem Zugticket – das während des Studiums ja in den Gebühren enthalten ist – überall hinkomme, wo ich gern hin möchte. Deswegen bleibe ich in NRW bzw. in den Bundesländern drum herum.

    3. Wie hast Du Dich informiert?

    Ich habe mich bei der Arbeitsagentur informiert. Die Nummer des hervorragenden Beraters hatte ich wiederum von Freunden. Im BIZ der Arbeitsagentur konnte man auf mich und meine Wünsche eingehen und mir somit gute Studienangebote vorschlagen. Zusätzlich war ich auf einer Jobmesse und habe im Internet recherchiert, um Erfahrungsberichte zu sammeln. Die Jobmesse ist allerdings nur für Ausbildungsinteressierte gut, da sie kaum von Hochschulen oder Universitäten vertreten wird.

    Mein Tipp:

    Mit Praktika verschiedene Berufsbereiche testen

    4. Welchen Tipp kannst Du anderen Schulabgängern und Abiturienten bei der Karriereplanung geben?

    Ich gebe den anderen Schulabgängern den Tipp das Bestmögliche aus sich selbst und dem Fach heraus zu holen.

    Ich selbst habe mich teilweise hängen gelassen und in Deutschland wird es immer schwieriger einen guten Job zu finden. Auch wenn es anstrengend und langwierig ist, hinterher kann man dann mit Stolz zurück blicken und man weiß, dass man alles getan hat, was möglich war.

    Außerdem würde ich mit diversen (freiwilligen) Praktika versuchen einen Einblick in verschiedene Berufsbereiche zu bekommen. So kann man verschiedene Dinge ausprobieren ohne sich sofort festlegen zu müssen. Dabei sollte man allerdings schauen, ob es nicht schon Erfahrungsberichte gibt; man kann auch heutzutage sehr viel Pech mit einem Praktikumsplatz haben.

    Medizin

    Spannend und abwechslungsreich

    Welche beruflichen Pläne hegen Deine Mitschüler?

    Anna-Lena, 19 Jahre, möchte Medizin in Berlin studieren.

    1. Was hast Du für berufliche Pläne nach deinem Schulabschluss?

    Nach meinem Abitur möchte ich eigentlich gerne noch mal ins Ausland gehen, jedoch folgt in Niedersachsen im kommenden Jahr ein Doppeljahrgang; es machen also gleich zwei Jahrgänge zur selben Zeit ihren Abschluss. Aus dem Grund wird es dann schwierig werden, einen guten Studienplatz zu finden und deswegen werde ich meine Auslandspläne für einige Jahre aufschieben und mich gleich an Unis für Medizin und evtl. später auch noch zusätzlich für Psychologie bewerben. 

    2. Warum hast Du Dich für diese Universität und diesen Studiengang entschieden?

    Für den Studiengang Medizin habe ich mich entschieden, weil ich mir einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf wünsche. Der Studiengang bietet mir sowohl die Möglichkeit später in die Forschung zu gehen, als auch praktisch als Ärztin zu arbeiten. Außerdem möchte ich nach einem Arbeitstag nach Hause gehen und das Gefühl haben etwas Sinnvolles getan zu haben; und was gibt es sinnvolleres als die Gesundheit von anderen Menschen zu verbessern? 

    Sollte ich das Lernpensum gut bewältigen können, möchte ich nach einigen Semestern parallel noch Psychologie studieren, um Menschen nicht nur bei der Genesung physischer Probleme behilflich zu sein, sondern auch solcher psychischer Art. Auch bildet Psychologie eine Verbindung zur Hirnforschung, die mich sehr interessiert.

    Mein Traumstudienort ist Berlin, da Berlin den kompletten Gegensatz zu der Kleinstadt bildet, in der ich aufgewachsen bin. In Berlin gibt es so viel zu tun und zu sehen, dass es nie langweilig wird. Des Weiteren möchte ich irgendwo hin, wo ich neue Leute kennenlernen kann und nicht an jeder Ecke ein bekanntes Gesicht sehe. Sicher werde ich meine Freunde vermissen, aber die wirklichen Freundschaften verkraften auch eine räumliche Distanz. So bekomme ich die Chance mir unabhängig zu überlegen, wie ich mein Leben führen möchte und dann auch die Möglichkeit, dieses so zu verwirklichen.

    Natürlich habe ich mich auch über die Charité, die Medizinische Fakultät in Berlin, informiert und diese Informationen zu einem großen Teil in meine Entscheidung einfließen lassen.

    Mein Tipp:
    Überlege Dir, was Dir Spaß macht! 

    3. Wie hast Du Dich informiert?

    Hauptsächlich habe ich mich über das Internet informiert, da unsere Schule in punkto Karriereplanung die meisten Informationsmöglichkeiten im Jahrgang 11 bietet, welchen ich jedoch im Ausland verbracht habe.

    Dazu habe ich mir noch von den Erfahrungen ehemaliger Schüler und Bekannten berichten lassen. Auch die "Auricher Wissenschaftstage", die von den weiterführenden Schulen organisiert werden, haben mir einen interessanten Einblick in verschiedene Bereiche gegeben und mir bei der Wahl eines Studiengangs helfen können.

    4. Welchen Tipp kannst Du anderen Schulabgängern und Abiturienten bei der Karriereplanung geben?

    Zuerst ist es wichtig sich zu überlegen, was einem wirklich Spaß macht und dann zu gucken, welcher Beruf oder Studiengang am Besten damit einhergeht. Es ist nicht schlimm, wenn man nicht von Beginn an weiß, was genau das sein wird, aber man sollte unbedingt versuchen es herauszufinden, da man vor allem im Berufsleben – aber auch schon im Studium – sehr viel Zeit mit der Sache verbringen wird, für die man sich entschieden hat.

    Sportstudium oder Polizei?

    "Sport interessiert mich schon immer"

    Tipps zur Karriereplanung von Schulabgängern.

    Stefan Pastel, 19 Jahre, muss sich noch zwischen einem Sportstudium in Köln und einer Ausbildung bei der Polizei entscheiden.

    1. Was hast Du für berufliche Pläne nach deinem Schulabschluss?

    Ich werde wahrscheinlich in Köln Sport studieren oder eine Ausbildung zum Polizisten machen. 

    2.  Warum hast Du Dich für diese Universität und diesen Studiengang entschieden?

    Da mich Sport schon mein ganzes Leben lang interessiert, möchte ich gerne Sport studieren. In Köln soll die Universität dafür die Beste sein und da ich in Köln ein paar Freunde habe, bei denen ich unterkommen könnte, habe ich mich dafür entschieden.

    3. Wie hast Du Dich informiert?

    Ich habe mich zum einen im Internet informiert und zum anderen von Freunden beraten lassen.

    4. Welchen Tipp kannst Du anderen Schulabgängern und Abiturienten bei der Karriereplanung geben?

    Bei der Karriereplanung sollte man schauen, welche Fächer einen in der Schule am meisten angesprochen und welche am meisten Spaß gemacht haben. Die Berufsauswahl sollte dann auch in diese Richtung gehen.

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