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QUIZ
 

WG, WOHNUNG ODER WOHNHEIM?

Wer ein Studium beginnt, der bezieht auch in den meisten Fällen seine erste eigene Wohnung. Nun solltest Du für Dich herausfinden, wie Du wohnen möchtest. Magst Du es eher ruhig oder möchtest Du Leute um Dich herum haben? Die Frage, die Du Dir stellen solltest, lautet also: WG oder eigene Wohnung? Wir zeigen Dir, welche Vor- und Nachteile beide Wohnformen haben und welche Hürden Dich bei der Wohnungssuche erwarten.

WG-Leben

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

WG gesucht

Die günstigste Wohnform ist die Wohngemeinschaft, da man sich hier alle Kosten teilt. Jedoch erweist sich die Zimmersuche vor allem in Großstädten wie Köln, Hamburg, Berlin, München usw. als sehr anstrengend und langwierig. Obwohl das Angebot in den Großstädten groß ist, ist es trotzdem schwierig das perfekte Zimmer zu finden. Denn man muss sich gegen eine Vielzahl von Bewerbern durchsetzen. Tipp: Bleib bei einem WG-Casting einfach Du selbst. Lass Dich nicht von Äußerlichkeiten blenden (z.B. schöne Wohnung), sondern achte auch darauf, dass Deine potentiellen Mitbewohner zu Dir passen. Denn die schönste Wohnung ist nichts wert, wenn das Klima zwischen den Mitbewohnern nicht stimmt.

Vor- und Nachteile einer Wohngemeinschaft

 

VorteileNachteile
Es ist günstig, da sich viele Leute die Gesamtmiete teilen. Es können aufgrund finanzieller Dinge Streitigkeiten entstehen (Miete wird von einer Person nicht mehr gezahlt, WG-Kasse ist leer etc.)
Du bist nicht allein und hast immer jemanden zum Quatschen. Deine Mitbewohner nehmen keine Rücksicht (z.B. sind ständig laut, obwohl Du Dich auf eine Prüfung vorbereiten musst o. ä.) 
Der Haushalt wird von allen geschmissen.  Deine Mitbewohner entpuppen sich als Sauberkeits- und Ordnungsmuffel.
WG-Partys 
Du lernst schneller neue Leute kennen, wenn Deine Mitbewohner schon länger in der Stadt wohnen und einen Freundeskreis aufgebaut haben.

Mietvertrag – Worauf Du achten solltest

Es gibt drei Formen von Mietverträgen, die bei einem Einzug in eine WG geschlossen werden können:

  1. Es gibt nur einen Hauptmieter und die anderen Bewohner sind Untermieter. Bei diesem Vertragsverhältnis haftet nur der Hauptmieter für Schäden an der Wohnung und ist verantwortlich dafür, dass die Gesamtmiete beim Vermieter eingeht. Sollte ein Untermieter nicht zahlen, kann der Vermieter beim Hauptmieter die fehlenden Kosten anfordern!
  2. Alle WG-Mitglieder sind Untermieter. Hier entscheidet der Vermieter, wer einziehen darf. Alle Untermieter zahlen ihren Mietanteil direkt an den Vermieter.
  3. Alle Bewohner sind gleichberechtigte Hauptmieter. Alle Mitglieder einer Wohnung schließen als Gemeinschaft einen Vertrag mit dem Vermieter und haften so gemeinsam für Schäden und Miete. Jedoch bestimmt der Vermieter einen „Hauptmieter“, von dem er die Gesamtmiete einzieht. Sollte einer der Bewohner nicht zahlen, kann der „Hauptmieter“ seine ausstehenden Kosten gegenüber diesem Bewohner geltend machen. 

Die erste eigene Wohnung

Angehende Studierende sollten so früh wie möglich mit der Wohnungssuche beginnen. Vor allem solltest Du alle Kosten genau kalkulieren und dann genau und gewissenhaft entscheiden, ob sich eine eigene Wohnung finanziell lohnt.

Da vor Semesterbeginn die Nachfrage groß ist, solltest Du flink sein, um eine Chance zu haben. Außerdem solltest Du damit rechnen, dass der Vermieter einen Berg von Unterlagen von Dir verlangt. Denn er will sicher gehen, dass Du die Miete auch zahlen kannst. In vielen Fällen musst Du Einkommensnachweise (da Du Student bist, müssen Deine Eltern diesen Nachweis erbringen), eine Bürgschaftserklärung und Schufa-Auskunft einreichen. Was der Vermieter genau an Unterlagen benötigt, steht meistens in der Wohnungsanzeige oder er sagt es Dir spätestens bei der Wohnungsbesichtigung.

Egal ob WG oder eigene Wohnung, jede Wohnform kann bei Bedarf vom Staat finanziell unterstützt werden.

Wohnheim – Eine Alternative?

Die dritte Möglichkeit, kostengünstig zu wohnen ist die des Wohnheims. Hier hat man die Auswahl zwischen einem Appartement oder einem Einzelzimmer in einer Art WG. In der letzten Form teilt man sich meistens Bad und Küche. Jedoch variiert die Ausstattung der Wohnheime von Ort zu Ort. Am besten Du informierst Dich auf der Homepage Deiner Universität oder vor Ort über das Wohnheim. Eine Bewerbung für ein Zimmer läuft über das Studentenwerk Deiner Universität. Die Wartelisten sind lang und falls Du Dich für diese Form des Wohnens entscheiden solltest, dann solltest Du rechtzeitig ein Bewerbungsformular ausfüllen. Hier findest Du eine Liste aller Studentenwerke in Deutschland. Informiere Dich zeitig!

08/2016

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